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Die Gasumlage - Information für Mieter und Eigentümer - Aktualisierung 08.09.22

Der Veränderungstakt bleibt hoch, die Aufregung auch. Aktuell einer der weitgehendsten Eingriffe ist die vorgesehene Gasumlage. Die Kosten staatlicher Rettung / Stützung großer Gasimporteure wie z.B. Uniper sollen anders als andere Rettungen der Vergangenheit nicht aus Steuermitteln bestritten werden, auch ist die Beteiligung von Profiteuren der hohen Preise (z.B. Betreiber von Solar- und Windanlagen, aber auch von konventionellen Kraftwerken) bisher nicht zu Ende gedacht. Die Kosten sollen nach jetzigem Diskussionsstand - zusätzlich zu den in vielen Fällen bereits ohnehin anstehenden, zum Teil sehr deutlichen Preissteigerungen - von allen Gaskunden erhoben werden, voraussichtlich auch von ohnehin bereits sehr stark betroffenen Fernwärmekunden, weil diese letztlich in den meisten Fällen indirekt auch Gaskunden sind. Die Höhe der Umlage - in der Diskussion war eine in dieser Höhe sehr illustre Spanne zwischen 1 und 5 ct/kWh, letztlich sind es in Kombination beider Umlagen (öffentlich diskutiert wird oft nur eine der beiden) etwa 3ct/kWh geworden. MwSt. tritt noch hinzu, eine MwSt.-Befreiung ist nicht mit EU-Recht vereinbar. Im Gegenzug soll die MwSt. von 19% auf 7% abgesenkt werden, was den Gesamteffekt abmildert, aber nicht aufhält. 

Wir haben es hier insgesamt mit einer sehr deutlichen Kostensteigerung zu tun, die breite Bevölkerungskreise empfindlich trifft. Im Fall unserer Rahmenvertragskunden macht dies allein durch die staatliche Umlage eine Erhöhung um 120% bezogen auf den reinen Gaspreis aus. 

Wir empfehlen allen Nutzern sehr deutlich eine freiwillige Erhöhung der monatlichen Betriebs- und Nebenkostenvorauszahlung. 

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